Über uns

Die St. Sebastianus Schützenbruderschaft Nitztal 1896 e.V. wurde 1896 als "Schießverein Nitz" gegründet. Der Gründungsbeitrag betrug damals 20 Pfennige.

 

Der Gründungsvorstand bestand aus:

 

Präsident, Peter Sauerborn

Kassierer, Servatius Schmitt

Schriftführer, Peter Leich

 

Nach der mündlichen Überlieferung befand sich der Schießstand im Ort am Gasthaus "Zur Erholung" entlang der Nitz. In den ersten Jahren bestand er aus vier Zielpfählen für Scheiben und drei Vogelstangen.

 

Während des 1. Weltkrieges wurden die Schießaktivitäten zunächst eingestellt. Im Zuge des Gesetzes zur Entwaffnung der Bevölkerung 1920 durch die Besatzungsmächte, kam es zur Abgabe aller Waffen, auch die Schusswaffen der Vereine und Mitglieder wurden eingezogen. Schießwettbewerbe waren verboten.

 

Nach Lockerung dieses Gesetzes wurde im Juni 1922 der Schießbetrieb wieder aufgenommen, musste aber 1923 wieder eingestellt werden. 1927 wurde der Verein wiederbelebt und durch die stärkere Hinwendung zum christlich - bruderschaftlichen Schützenwesen zu Beginn der 30er Jahre in "Schießverein St. Sebastian Nitz" umbenannt.

 

Mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten wurde der Schießsport unterdrückt. Zu Beginn 1934 musste die Einheitssatzung des "Deutschen Reichsbund" übernommen werden, aber gegen die von den Nazis gewünschte Namensänderung, den Schutzpatron und damit die kirchliche Bindung aus dem Vereinsnamen zu löschen, wurde sich erfolgreich gewehrt. Die Schieß- und Sicherheitsbestimmungen der Nationalsozialisten zwangen jedoch zur Aufgabe des Schießstandes in der Ortsmitte.

 

Oberhalb des Ortes über der Nitz baute der Verein 1934 in Eigenleistung einen neuen Stand. Die Anschusspfähle befanden sich auf einer Wiese links der Nitz, während die Scheibenstände auf der rechten Seite angeordnet waren. Geschossen wurde über die Nitz. Dieser Schießstand wurde, u.a. wegen fehlender finanzieller Möglichkeiten, in dieser einfachen und provisorischen Form viele Jahre aufrecht erhalten und betrieben.

 

Der Verein wurde durch die Nationalsozialisten selbst in der Wahl der Vorstandsmitglieder kontrolliert. So wurde aus dem "Vorsitzenden", der "Vereinsführer". Zu Beginn des 2. Weltkrieges 1939 stellten die Nazionalsozialisten ihre Aktivitäten ein.

 

Eine Wiederaufnahme der Vereinstätigkeiten erfolgte 1950, der Überlieferung nach bewirkt durch die Wiederformierung des Bezirksverbandes Maria Laach Anfang der 50er Jahre.

 

Es folgte die Neueintragung im Vereinsregister als

"St. Sebastianus Schützenbruderschaft 1896 e.V. Nitz".

 

Neue Sicherheitsbestimmungen und das Wiederaufkommen von KK-Gewehren erforderte 1955 einen Neubau des Schießstandes. In diesem Jahr wurde am Ortsrand von Nitztal, oberhalb des Weges nach St. Jost, die neue Schießbahn errichtet. Diese war mit Schießblenden ausgerüstet und wurde um eine automatische Scheibenanlage für das Luftgewehrschießen ergänzt. 

 

Da ein gedeckter Stand für die Schützen fehlte, wurde 1960 in Eigenleistung ein provisorisches Gebäude in Holzbauweise mit automatischer KK-Scheibenanlage errichtet. Mit dem Bau eines massiven Gebäudes 1967, ebenfalls in Eigenleistung, gelang es der Bruderschaft, eine den sportlichen und veranstaltungsmäßigen Ansprüchen gerechte Anlage zu erstellen. 1971 folgte mit dem Bezirks-Bundesschützenfestes des Bezirksverbandes Maria Laach, die erste große Veranstaltung.

 

1980 machten neue Schallschutz-, Umweltschutz- und Sicherheitsbestimmungen eine bauliche Generalsanierung und Erweiterung der Schießsportanlage unumgänglich. Von 1981 bis 1986 wurde die Schützenhalle grundlegend modernisiert. Um die Aufnahme von Kreditmitteln zu vermeiden, vollzog man die Arbeiten schrittweise und bemerkenswerterweise wieder fast vollständig in Eigenleistung. Finanziert wurde die Modernisierung durch Zuschüsse der Stadt Mayen und durch zinslose Mitgliederdarlehen.

 

Seither wird die Schützenhalle, sofern möglich, stets in Eigenleistung aber auch immer aus eigenen finanziellen Mitteln modernisiert und instandgehalten.  So auch die Erweiterung der Schützenhalle um die Luftgewehr - und Pistolenstände, die ab dem Jahre 2000 begonnen und mit der feierlichen Einsegnung im Jahre 2006, gemeinsam mit der Einsegnung der neuen Vereinsfahne abgeschlossen wurde.

 

Neben der schießsportlichen Nutztung wird die Schützenhalle Nitztal als Veranstaltungssaal mit moderner Industrieküche und großen Parkmöglichkeiten für private- und Veranstaltungen anderer Vereine innerorts aber auch außerorts genutzt.

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